In Mitten des Atlantiks liegt eine kleine ganz besondere Insel – Madeira, oder auch oft betitelt als „Moodeira“.
Was macht diese Insel so besonders, fragt ihr euch? Ist sie doch zur meisten Zeit des Jahres von wandernden Rentnern besiedelt? Für uns @furstonetravels, @sarahainthegreen, @alltagsinput und @chrisalfthan war es die Vielfalt und die 24 Microklimata, welche die Insel immer wieder in eine neue Stimmung versetzten.

Above the clouds

Eines unserer primären Ziele dieser Reise war es über den Wolken zu sein. Haben wir doch unzählige Photos auf „the gram“ gesehen, waren wir uns nicht sicher, wann die beste Uhrzeit ist dieses Phänomen mit eigenen Augen zu sehen.
Nach einigen Gesprächen war uns klar: „Lets go for sunset to Pico Ruivo“, der Spitze Madeiras mit 1952m. Unser erster Versuch war am zweiten Tag unserer Reise und wir hatten bereits Glück. Schon als wir zum Parkplatz von Pico Ruivo gefahren sind war uns klar: „We are above the clouds“. Nach einem kurzen Hike von 1,5 Stunden haben wir die Spitze der Insel erreicht und waren damit „the highest people on madeira“ ;). Der Sonnenuntergang war bewundernswert mit rotem Licht über den Wolken.

Sonnenaufgang Madeira

Within the clouds

Einen weiteren Ort, der auf unserer „Bucketliste“ stand, war der „moody forest“. Ein Wald der anscheinend immer im Nebel steht? – Wir waren uns nicht sicher ob es wirklich so ist und haben es an einem Nachmittag ausgetestet. Nach einer kurzen Fahrt hoch in die Berge, kamen wir am sehr windigen Parkplatz an. Perfekt, alles voller Nebel dachten wir uns und haben vor Freude gejubelt. Schnell aus dem Auto raus, - doch der Schein trügt.
Die Wolken sind in einer atemberaubenden Geschwindigkeit ca. 30-40m über uns hinweggezogen und ließen den Wald unberührt. Nach einer Stunde Erkundung und „Location scouting“ gaben wir auf und entschieden am nächsten Tag wieder vorbeizuschauen… Wir machten uns morgens auf dem Weg. Diesmal hatten wir Glück und wussten gleich, dass wir zur richtigen Zeit da waren. Der komplette Wald lag im Nebel – Willkommen im Märchenwald. Fast 3 Stunden haben wir verbracht bis wir unsere ganzen verrückten, ausgedachten Konzepte umsetzen konnten.

Moody Forest

Below the clouds

Da @chrisalthan and @sarahinthegreen zwei Tage später angereist waren, hatten sie nicht das Glück über den Wolken zu schweben, wie wir an unserem zweiten Tag. Da wir das Erlebte gerne wiederholen wollten und den anderen die unbeschreibliche Atmosphäre zeigen wollten, fuhren wir nochmal in die Berge.
Also wieder hoch auf den Pico Ruivo, den man in ca. 1,5 Stunden mit dem Auto von unserer Base in Seixal erreichen konnte. Aber dieses Mal hatten wir leider kein Glück. Da es regnerisch war und das Wetter tagsüber nicht das Beste, war der Berg von Wolken umgeben und die Sicht dementsprechend schlecht. Unsere zweite Chance am nächsten Abend, wieder eine Stunde Fahrt und die gleiche Situation – alles umgeben von Nebel. Nichtsdestotrotz konnten wir einige coole Fotos auf einem abgeschiedenen Wanderweg machen.

Unter den Wolken

Clouds

Unser letzter Tag und die letzte Chance über den Wolken zu sein. Nach einem extrem windigen Sonnenaufgang bei Porto Moniz, einer Wasserfallwanderung und einer Whale Watching Tour, versuchten wir unser Glück. Diesmal war das Ziel der Pico do Arieiro, der zweithöchste Punkt Madeiras, den man einfach mit dem Auto via Funchal, der Hauptstadt, innerhalb von 30 Minuten erreichen kann.
Kaum angekommen wussten wir - „We made it again - we are above the clouds“. Was eine Stimmung! Die Wolken zogen langsam vom atlantischen Ozean Richtung Insel und schlangen sich um die Bergspitzen. Langsam ging die Sonne unter und beschenkte uns mit dem besonderen roten Abendlicht, auf das wir sehnsüchtig gewartet hatten.

Nebel Madeira